Das unterschreibe ich auch!

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Einfach auch unterschreiben!

versprengte Linke

Es gibt eine Petition an den Bundestag, künftig eine Verbindung aus Deutschlandlied und »Auferstanden aus Ruinen« zu singen. »Die jetzige Hymne klingt schleppend, gerade zu einschläfernd «, schreibt der Antragsteller, wohingegen die Hymne der DDR »hoffnungsvoll und antreibend« sei. Der Mensch ist kompromissfähig: Von der DDR-Hymne sollen nur die ersten zwei Strophen gesungen werden, während »Einigkeit und Recht und Freiheit« als dritte dienen soll. Bis zum 1. März kann die Eingabe unterzeichnet werden. Wenn 50.000 Unterschriften zusammenkommen, würde das Anliegen im Petitionsausschuss des Bundestages öffentlich beraten werden. Damit sieht es gegenwärtig noch mau aus: Bis Mittwoch hatten erst gut 30 Menschen den Vorschlag unterstützt. Deutschland behält also die Hymne, die es verdient (Text nach André Scheer).

https://www.openpetition.de/petition/online/nationalhymne-einfuehrung-der-ehemaligen-ddr-hymne-ersten-beiden-strophen-mit-dem-text-der-aktuellen

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Wozu braucht der Mensch in unserer Zeit eine wissenschaftliche Weltanschauung?

Wenn Sascha fragt, wozu ein heutiger Mensch eine wissenschaftliche Weltanschauung braucht, dann ist das für die Älteren unter uns wie Eulen nach Athen tragen (obwohl in Athen vielleicht selbst die Eulen knapp werden). Aber was ist mit den Jüngeren? Viele taumeln weltanschaulich ganz schön umher, versuchen sich mit primitiven Parolen zu stabilisieren („Antifa heißt Angriff“, „Nie wieder Deutschland“, „Deutschland verrecke“, „Porno statt Adorno“ usw.).
Das ging doch schon mal viel besser!

Sascha's Welt

Beobachter Wie lange wollen sie noch zuschauen?

Auf den heutigen Menschen stürmen tagtäglich zahlreiche – oft unverständliche und einander widersprechende – Eindrücke ein, die viele Fragen hervorrufen. Fragen, wie sie vor allem das politische Leben aufwirft, vermag der einzelne nicht immer richtig zu beantworten. Doch gerade diese politischen Probleme sind es, die am stärksten in das Leben der heutigen Menschen eingreifen, die sie mehr als je zuvor bewegen und viele Grundfragen der Weltanschauung an sie herantragen. Doch lassen sich die politischen Ereignisse und Probleme letztlich nur von der Grundlage einer wissenschaftlichen Weltanschauung her verstehen. Dieses Verständnis der Politik ist jedoch gerade heute für jeden Menschen von lebenswichtiger Bedeutung.

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Ein Drama größten Ausmaßes

Eine E-Mail, die auch mich erreichte und die nicht nur, aber auch für alle antikapitalistischen LINKEn ein ernsthafter Appell und Aufruf sein sollte:

Ein Drama größten Ausmaßes ist der Rücktritt Sarah Wagenknechts !

Ich … möchte gern eine Art Soli-Kampagne starten, dazu könnte man ev. sogar die neuen Medien nutzen, also all die Kettenbrief-ähnlichen Möglichkeiten. Habt ihr eine Idee, gibt es schon etwas in dieser Richtung? Es könnte vielleicht sogar als Aufruf unter den Linken, als Aufruf an die links denkenden Menschen o.ä. überschrieben sein.

Es sollte dabei betont werden, wie sehr man diesen Schritt verstünde, aber ihn gleichzeitig als Ausdruck der Resignation und der Rechtsentwicklung dieser einstigen linken Partei als Hoffnung der Menschen dieses Landes ansieht. Ich sehe die Gefahr, dass man die linken Parteistrukturen komplett den rechten Kräften überlässt, die weiterhin mit linken Phrasen die Menschen enttäuschen.

Wie sind dazu Sarahs eigene Vorstellungen. Was stellt sie sich vor, weiß das jemand?

Bitte gebt meine Fragen weiter an Leute, die ihr kennt, die auch auf Wagenknechts Seite und damit auf Seiten des Erfurter Programms stehen, was inzwischen seines fast kompletten Inhalts beraubt wurde, was also nur noch Feigenblatt, Vorwand, Werbegag ist, der Leute in die Linke zieht, die von ihr nur noch enttäuscht werden können. Mit der größten Gefahr, dass eine reformistische Ausprägung einer linken Partei in der Geschichte immer die Massen den Rechten in die Hände getrieben hat. Vor dem ersten Weltkrieg war es so und vor dem zweiten. Was dann jeweils kam, wissen wir zur Genüge.
Sahra’s Erklärung hier im Original lesen.
Und bitte die Kommentarfunktion für Handlungsvorschläge nutzen!

Wie die Ukraine den Herrn wechselte

Die AKL-MV ist zur Zeit nicht (sehr) aktiv. Aber wir sind ja nicht allein im linken Spektrum. Die Regionalgruppe Rostock des RotFuchs führte am 19.02.2015 eine Veranstaltung zum Thema „Wie die Ukraine den Herrn wechselte“ durch, Referent war Reinhard Lauterbach. Wer nicht teilnehmen konnte, findet den Vortrag von Herrn Lauterbach hier aufgezeichnet.

Putin sollte nach Auschwitz eingeladen werden

Die Kommunistische Plattform der Partei DIE LINKE hat eine Erklärung veröffentlicht und zur Mitunterzeichnung aufgerufen:

In vielen Gesprächen äußern nicht nur Mitglieder sowie Sympathisantinnen und Sympathisanten der LINKEN ihre Empörung darüber, dass der russische Präsident anlässlich des 70. Jahrestages der Befreiung von Auschwitz durch die Rote Armee keine offizielle Einladung zu den Gedenkfeierlichkeiten erhielt.

»Begründungen« für dieses geschichtsvergessene Verhalten sind fadenscheinig. Wir – der Bundessprecherrat der Kommunistischen Plattform der Partei DIE LINKE und die Erstunterzeichner – fühlen uns politisch und moralisch verpflichtet, hier etwas zu tun.

Bitte unterzeichnet die nachfolgende Erklärung, damit dem politischen Willen vieler in diesem Land zu diesem Skandal Ausdruck verliehen wird. Helft auch mit, diese Erklärung möglichst weit zu verbreiten.

18. Januar 2015

Auch wir verlangen: Putin sollte nach Auschwitz eingeladen werden[1]

Am 27. Januar 1945 wurde das Konzentrationslager Auschwitz befreit. Auschwitz – allein das Wort erzeugt bis heute und für alle Zeiten ein Gefühl abgrundtiefen Grauens. Die bestialischsten Verbrechen wurden dort begangen. Millionenfach. Die Rote Armee setzte dem ein Ende.

Es ist empörend, dass der russische Präsident Wladimir Putin zu den Gedenkfeierlichkeiten anlässlich des 70. Jahrestages der Befreiung von Auschwitz nicht offiziell eingeladen wurde – unabhängig davon, ob es allgemein üblich ist, Staats- und Regierungschefs hierzu einzuladen. Sieht man von der dankenswerten Erklärung des Simon-Wiesenthal-Zentrums in Jerusalem[1] ab, so regt sich über diesen politisch-moralischen Skandal kaum jemand auf. Sieben Jahrzehnte nach der maßgeblich durch die Sowjetunion unter unglaublichen Opfern bewirkten Zerschlagung des Faschismus hat der Russenhass wieder monströse Ausmaße angenommen.

Irrationalität regiert. Es ist irrational, den Repräsentanten des Landes nicht direkt zur Gedenkveranstaltung in Auschwitz einzuladen, dessen Armee den Überlebenden dieser Mordfabrik die Freiheit brachte. Das ist Geschichtsrevisionismus perfidester Art.

Wir verlangen die offizielle Einladung des höchsten russischen Repräsentanten. 27 Millionen sowjetischer Menschen verloren im Kampf gegen die faschistische Barbarei ihr Leben.

Wo bleibt der ihnen gebührende Respekt? Wir fordern ihn ein!

Erstunterzeichner:

Ellen Brombacher, Thomas Hecker, Heidrun Hegewald, Jürgen Herold, Prof. Dr. Hermann Klenner, Horsta Krum, Prof. Dr. Moritz Mebel, Prof. Dr. Sonja Mebel, Inge Gutmann, Kurt Gutmann, Friedrich Rabe, Dr. Andrej Reder, Joachim Traut, Dr. Volkmar Vogel.

Weitere Unterstützerunterschriften bitte bis zum 27. Januar 2015 an: kpf@die-linke.de

[1] Vgl.: Efraim Zuroff, Simon Wiesenthal Center: »Putin should be invited to Auschwitz«, 14.01.2015. http://www.i24news.tv/en/opinion/57693-150114-putin-should-be-invited-to-auschwitz