Wo waren die rostocker „Antikapitalisten“?

Auf der Demo für das Rostocker Volkstheater und gegen die Absetzung seines Intendanten demonstrierten am 31.3. viele Rostocker, sogar mit einer zeitweiligen „Besetzung“ des Rathauses. Die Demo war vom Rostocker Kreisverband DIE LINKE angemeldet worden, es wehten auch einige Fahnen dieser Partei, viele junge Leute beteiligten sich – nur von den Rostocker Mitgliedern der Landesarbeitsgemeinschaft „Antikapitalistische Linke (AKL-MV)“ konnte ich nicht eines erspähen. Wo wart Ihr?

Letztendlich ging es auch auf dieser Demo um die Frage, ob sich wirklich alles „rechnen“  oder ob Kultur nicht eine unverzichtbare, elementare Daseinsvorsorge sein muss (was sogar der SPD-Kulturrat so vertritt, siehe Thierse-Brief an Brodkorb).

Also Antikapitalismus pur – aber nicht „heruntergebrochen“ auf Parolen wie „Deutschland verrecke“ und Meinungen wie „Kultur brauche ich nicht“! Sonst landen wir antikapitalistischen LINKEn genau dort, wo Norbert Gernhardt die Israel-Solidarisierer verortete bzw. RT deutsch die Antideutschen – als dienstbare Handlanger der Herrschenden.

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Ein Gedanke zu „Wo waren die rostocker „Antikapitalisten“?

  1. Sie waren auch bei den Folgedemonstrationen für das Volkstheater nicht zu sehen.
    Sie fehlten auch bei der Veranstaltung am 8. Mai auf dem Puschkinplatz beim Ehrenhain der gefallenen sowjetischen Soldaten.
    Sie nahmen auch an der rostocker Hauptveranstaltung der linken Vereine und Parteien am 09.05. in der Gaststätte “Nordlicht” nicht teil.
    Solche „Antikapitalisten“ muss man wohl nicht ernst nehmen!

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