Das unterschreibe ich auch!

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Einfach auch unterschreiben!

versprengte Linke

Es gibt eine Petition an den Bundestag, künftig eine Verbindung aus Deutschlandlied und »Auferstanden aus Ruinen« zu singen. »Die jetzige Hymne klingt schleppend, gerade zu einschläfernd «, schreibt der Antragsteller, wohingegen die Hymne der DDR »hoffnungsvoll und antreibend« sei. Der Mensch ist kompromissfähig: Von der DDR-Hymne sollen nur die ersten zwei Strophen gesungen werden, während »Einigkeit und Recht und Freiheit« als dritte dienen soll. Bis zum 1. März kann die Eingabe unterzeichnet werden. Wenn 50.000 Unterschriften zusammenkommen, würde das Anliegen im Petitionsausschuss des Bundestages öffentlich beraten werden. Damit sieht es gegenwärtig noch mau aus: Bis Mittwoch hatten erst gut 30 Menschen den Vorschlag unterstützt. Deutschland behält also die Hymne, die es verdient (Text nach André Scheer).

https://www.openpetition.de/petition/online/nationalhymne-einfuehrung-der-ehemaligen-ddr-hymne-ersten-beiden-strophen-mit-dem-text-der-aktuellen

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Es geht um 100 % Antikapitalismus

Es geht um 100% Antikriegspartei – Frieden mit
Russland. Es geht um 100 % Antiimperialismus – gegen diese EU, das Instrument zur Ausplünderung der Ausgebeuteten, in der EU, ihrer Peripherie und in unserm eigenen Land. Es geht um 100 % Antifaschismus – und das heißt Nazis bekämpfen genauso wie die Profiteure von Krieg, Flucht und Armut, die ihre Opfer gerne zu den Faschisten und Rassisten treiben. Und es geht um
100 % Antikapitalismus, denn all die Schweinereien, die Kriege nach innen und außen, der Demokratieabbau, sie haben eine Ursache – die kapitalistischen Eigentumsverhältnisse…

Das waren die Prinzipien der Akl-MV, bevor sie von der SAV unterwandert und de-facto übernommen wurde.

Aber es gibt sie noch, die Prinzipien und das engagierte Handeln für ihre Umsetzung! Das vorstehende Zitat ist einer Rede von PatriK Köbele entnommen und es lohnt sich, diese Rede vollständig zu lesen!

Meine Empfehlung: Hier weiterlesen.

Demokratieabbau bei den LINKEn?

Es lebe der opportunistische Zentralismus! Bei solchen Veränderungen hätte die „alte“ AKL M-V natürlich nur gestört!

versprengte Linke

Der Landesverband DIE LINKE (genauer gesagt, der Landesvorstand) in Mecklenburg-Vorpommern schlägt vor, die Landessatzung in wesentlichen Punkten zu ändern, siehe landessatzung_aenderungen_lv_2017.

Aber nicht im Sinn von mehr Mitbestimmung, Abbau von Ämterhäufung usw., sondern im Gegenteil – es soll offenbar ein weiterer innerparteilicher Demokratieabbau erfolgen.

Hierfür nur zwei Beispiele:

  • Bislang entscheidet der Landesparteitag über die Zulassung von landesweiten innerparteilichen Zusammenschlüssen. In Zukunft soll das dem alleinigen weisen Wirken des Landesvorstandes übertragen werden (§ 4).

    Durch diese Änderung entsteht die große Gefahr, dass vom Landesvorstand zu kritische erscheinende Zusammenschlüsse nicht mehr anerkannt oder entsprechend diszipliniert werden.

  • Bislang wurde der Landesgeschäftsführer auf dem Landesparteitag gewählt. In Zukunft darf sich der Landesvorstand seinen Landesgeschäftsführer selbst aussuchen (§ 12).

    Man überlege mal bitte, dass der Landesgeschäftsführer in völliger Abhängigkeit des Landesvorstandes steht, wenn dieser ihn wählt oder abwählt. Wie soll da eine kritisch-unabhängige und mitunter auch unpopuläre Maßnahmen durchgesetzt werden? Vom Demokratieverlust…

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Eine unglaubliche Infamie!

Eigentlich ist dieser Blog tot. Denn seit den niederträchtigen, hinterlistigen, gemeinen, permanenten Angriffen junger „Genossen“ auf die bisherigen AKL-Mitglieder gibt es die AKL M-V nicht mehr: Ziel erreicht. Wessen Ziel? Denkt selber nach.

Einer der besten Mitmenschen, die ich je kennenlernte, lebt seit dem September 2015 nicht mehr. Bei einem anderen Prachtkerl brach damals ein altes Trauma wieder auf. So heftig, dass er noch immer nicht wieder gesund ist. Die anderen sind auch nicht ohne Blessuren davon gekommen.

Warum ich jetzt davon schriebe? Weil es immer noch schlimmer geht. Beispielsweise durch den Herrn Tomasz Konicz (* 1973), „ein Autor und Journalist polnischer Herkunft“ (Wikipedia). Vor einigen Tagen verbrach er auf telpolis einen unglaublich infamen Text.

Telepolis war einmal eine lesenswerte, sachlich-kritische Internetzeitung. Internetzeitung ist sie noch immer, aber Mannschaft und Orientierung habe sich geändert. Mainstream ist angesagt, mindestens. Manchmal auch Schlimmeres. So wie bei Konicz.

Der nimmt ein kurzes Zitat aus einem Text von Sahra Wagenknecht als Anlass für eine unsägliche Diffamierung. Dabei ist der Text von Sahra, selbst wenn man ihn aus dem Zusammenhang gerissen liest (so wie K. ihn zitiert), völlig korrekt:

Ich glaube, dass die Einordnung in rechts und links nach wie vor ihre Gültigkeit hat. Für mich ist links, die Verteilungsfrage in den Mittelpunkt zu stellen und sich für weniger Ungleichheit und mehr soziale Sicherheit einzusetzen. Im Konflikt zwischen Beschäftigten und Kapital heißt das, auf der Seite höherer Löhne statt höherer Rendite zu stehen. Leider verbinden heute viele mit „links“ etwas ganz anderes, etwa die Befürwortung von möglichst viel Zuwanderung oder abgehobene Gender-Diskurse, die mit dem Kampf um echte Gleichstellung wenig zu tun haben. Das bedauere ich sehr.“

Was ist falsch daran? Versuchen wir ein Stückchen Umkehrung: „Links ist … die Befürwortung von möglichst viel Zuwanderung“. Dann wäre also die Bundeskanzlerin die linkeste aller Linken?

Dem unwerten Herrn Konicz gefällt Sahras Links-Definition ganz und gar nicht und so hält er sie kurzerhand für „nationalsozialistische Neidpropaganda, die sich nicht nur gegen die Finanzmärkte (raffendes Kapital), sondern vor allem gegen Minderheiten richtet.“ Eine solch unglaubliche Unterstellung begründet er dann wie folgt:

Es gibt keinen sinnvollen ökonomischen Zusammenhang zwischen dem Asylrecht, der Schwulenemanzipation („Gender-Diskurse“) und der Mindestlohndebatte – oder dem Ausgang einer Tarifrunde in der Metallindustrie. Dieser Zusammenhang existiert nur im Kopf des Nazis oder des Rechtspopulisten.“

Beachtet bitte: Sahra hat nicht von Finanzmärkten gesprochen und schon gar nicht von raffendem Kapital. Sie hat auch nicht gegen Minderheiten Stellung bezogen. Und sie sieht auch keinen „sinnvollen sinnvollen ökonomischen Zusammenhang zwischen dem Asylrecht, der Schwulenemanzipation („Gender-Diskurse“) und der Mindestlohndebatte …“

Der unwerte Herr Konicz ist nicht nur sehr bösartig, sondern offenbar auch grenzenlos dumm. Sonst würde er nicht Gender-Diskurse auf Schwulenemanzipation reduzieren. Gender ist wirklich viel mehr::

„Heute bezeichnet der Begriff darüber hinaus in den Sozialwissenschaften die gesellschaftliche Geschlechterrolle (englisch gender role) bzw. die sozialen Geschlechtsmerkmale. Er bezieht sich also auf alles, was in einer Kultur als typisch für ein bestimmtes Geschlecht angesehen wird (zum Beispiel Kleidung, Beruf und so weiter); er verweist nicht unmittelbar auf die körperlichen Geschlechtsmerkmale (sex).“ (Wikipedia, dort steht noch viel mehr Wichtiges).

Seine offenbar grenzenlose Dummheit offenbart der unwerte Herr Konicz auch mit diesem Satz, durch den er verdeutlicht, dass er selbst recht simple Textstellen nicht versteht:

„… selbstverständlich zählt auch Wagenknecht zu den schärfsten „Finanzmarktkritikern“ Deutschlands, die eine nationalsozialistisch verkürzte Kapitalismuskritik am „raffenden Kapital“ formulieren, ohne die krisengebeutelte reelle Mehrwertproduktion in der Warenindustrie auch nur zu thematisieren“.

Wenn Sahra sagt: „Im Konflikt zwischen Beschäftigten und Kapital heißt das, auf der Seite höherer Löhne statt höherer Rendite zu stehen, dann meint sie eben die „ Mehrwertproduktion in der Warenindustrie“ (K.) und nicht das „raffende Kapital“ (auch K.).

Aber es kommt noch dicker. Weil Sahra Trumps Absicht für ein groß angelegtes öffentliches Investitionsprogramm positiv wertete, findet der unwerte Herr Konicz,

[es] ließe sich ganz tabufrei fragen, was ist mit den mutigen Investitionsprogrammen des nationalsozialistischen Keynesianers Adolf Hitler, der Deutschland immerhin seine Autobahnen bescherte? (Man wird ja wohl noch fragen dürfen!)“.

Da sollten WIR doch mal ganz tabufrei fragen, wieso der unwerte Autor Konicz, der noch drei weitere Hassartikel über Sahra zu verantworten hat (17.3.201626.7.2016 und 11.8.16), wieso also er im besonderen und telepolis im allgemeinen nicht längst am Pranger der Hasspropaganda steht.

Zur Verdeutlichung: Merkmale für Hasspropaganda, die auf den unwerten Herrn Konicz und sein Publikationsorgan zutreffen, sind u.a.:

  • Gegner, Andersdenkende oder Andersgläubige werden verunglimpft.
  • Man sieht sich im Alleinbesitz der Wahrheit.
  • Mit dramaturgischen Mitteln werden starke Gefühle wie Wut, Zorn oder Mitleid erzeugt.
  • Die Argumentation ist absolut einseitig, Gegenmeinungen werden verschwiegen, lächerlich gemacht, verzerrt oder falsch wiedergegeben.

Wo bleibt DEIN, MEIN, UNSER Aufschrei zugunsten von Sahra?

Nachtrag:

Im Nachgang zu diesem Artikel, der ja der Blog-Architektur geschuldet bei neueren Beiträgen „nach unten“ rutscht, habe ich eine statische Seite „Sahra“ mit entsprechenden Unterseiten eingerichtet, die weitergehende Informationen und Kommentare enthalten. Auch dort könnt Ihr Kommentare einstellen.

In jedem Fall solltet Ihr das „Welt“-Interview mit Sahra lesen. Es ist wunderbar, wie souverän sie die Fragen der Interviewer beantwortet!

Mehr zu den Anfeindungen gegen Sahra sogar aus den Reihen unserer Partei findet Ihr auf der Seite Sahra (und den zugehörigen Unterseiten) dieses Blogs.

„Linke“ Spalter wieder mal aktiv

Gegen aktuelle Kriege und eine Konfrontationspolitik gegen Russland wird am Samstag, dem 8. Oktober, in Berlin eine von etwa 200 Organisationen unterstützte Protestdemo stattfinden. „Linke“ Gesinnungstaliban attackieren die Aktion bereits im Vorfeld.

Schreibt Rainer Rupp in seinem aktuellen Beitrag auf RTdeutsch. Der unerfreuliche Sachverhalt ist immer gleich (ebenda):

Auffällig ist, dass es jedes Mal, wenn es danach aussieht, als hätten sich die unterschiedlichsten Friedensgruppen zur Durchführung von Großaktionen auf einen gemeinsamen Nenner geeinigt, ausgerechnet „linke Friedenskämpfer“ sind, oder Leute, die sich zumindest dafür halten, die spalterische Aktionen starten und diffamierende Aufrufe verbreiten. Die Leier ist stets dieselbe, nämlich dass Teilnehmer und/oder Organisatoren der entsprechenden Demo verkappte Rechte, Faschisten oder so genannte „Querfrontler“ seien und auch sonst alles tun, um die Demos möglichst klein zu halten. Das ist diesmal nicht anders.

Und er zitiert diesen unsäglichen Text (erschienen ausgerechnet bei Telepolis):

Beworben wird die Demo vom 8.10. in bewährter Mahnwachen-Manier in ‚alternativen‘ Medien wie KenFM, RT-deutsch und anderen. Dabei wird mal wieder billigend in Kauf genommen, an der Seite von Rechtsextremen und Neonazis zu marschieren.“

Bitte lest den Artikel von Rainer Rupp selbst, einschließlich der Leserkommentare.

Ich jedenfalls marschiere lieber an der Seite aller Mitmenschen, die für den Frieden demonstrieren, als dass ich im nächsten Krieg höchst säuberlich separiert von den ebenfalls sterbenden Rechten sterbe.

PS.: Sollte man auch lesen:

Notstand hinnehmen oder Widerstand beginnen?

Wer angesichts dieser Entwicklungen noch immer meint, ob der „ideologischen Reinheit“ spalten und abgrenzen zu müssen, erweist sich nun unübersehrbar als Werkzeug der Herrschenden und gehört zum Teufel gejagt!

versprengte Linke

Wieviel nehmen wir noch hin?

Wie deutsche Massenmedien berichten, arbeitet die Bundesregierung an einer neuen „Konzeption Zivile Verteidigung“ zur Vorbereitung der deutschen Bevölkerung auf eine „existenzbedrohende Entwicklung“, die insbesondere die „zivile Unterstützung“ der Bundeswehr erfordert…

Um die „Selbstschutzfähigkeiten“ der Deutschen zu stärken, sollen diese den Berichten zufolge angehalten werden, Vorräte an Trinkwasser, Nahrungsmitteln und Medikamenten anzulegen…

… vorgesehen ist unter anderem die Beschaffung entsprechender Schutzanzüge und die Einrichtung von „Dekontaminationsstellen“ vor Krankenhäusern.

Zudem soll die „Härtung der Bausubstanz“ von Wohn- und Arbeitsgebäuden „verpflichtend“ werden…

In Rede steht auch die Inkraftsetzung der im Grundgesetz vorgesehenen „Notstandsverfassung“; diese überträgt dem Bund im „Verteidigungsfall“ diktatorische Vollmachten…

Hier könnt Ihr die Informationen in ganzer Länge nachlesen. Während in Syrien schon türkische Panzer einfallen und damit über lang oder eher kurz der „Nato-Bündnisfall“ ausgerufen wird. Da muss sich die Bundesregierung wirklich beeilen und die o.g. Beschlüsse vielleicht noch heute beschließen.

Was sind CETA und TTIP…

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Friedensveranstaltung abgesagt: Antideutsche Antifa bedroht Freidenker-Verband

Durch Zufall stieß ich auf einen Artikel mit o.g. Überschrift. Ihr findet ihn auf dem Blog der Linken Zeitung. Die Rostocker Ereignisse waren kein isolierter Vorgang. Lest den Bericht und die Kommentare. Bleibt wachsam! Bleibt engagiert und kämpferisch!